Wie alles begann – lebe Deine Träume !

Da beginnen wir doch gleich mit einem persönlichen Blogeintrag darüber, wie man sich Träume erfüllt. Besser – wie ich mir MEINE Träume erfülle.

Was ist mein Traum? Ganz klar – Hundetrainerin zu sein!

Warum möchte ich meinen Traum leben?

Weil ich schon vor längerer Zeit an dem Punkt angekommen bin, an dem ich immer mehr merke, dass mein jetziger Beruf mich nicht mehr ausfüllt und glücklich macht. Ich kann mich damit nicht mehr identifizieren.

Ich möchte nicht aus Bequemlichkeit bis zur Rente in diesem Hamsterrad gefangen sein. Ich möchte leben! Ich möchte mir Träume erfüllen! Ich möchte die Freiheit haben, immer das zu tun, was ich möchte.

Wenn jemand Träume hat, dann soll er diese auch leben! Man lebt nur einmal und ich möchte sagen können, das ich genau so gelebt habe, wie ich es wollte. Was gibt es also besseres, als das Hobby, die Leidenschaft zum Beruf zu machen? Richtig, NICHTS!

Wie bin ich dazu gekommen?

Oskar – der erste Australian Shepherd, der vor 8 Jahren einzog, hat einen ordentlichen Teil dazu beigetragen.

Ich hatte mich damals lange mit der Anschaffung eines Hundes beschäftigt und lange hin und her überlegt, welcher Hund, bzw. welche Rasse, denn die richtige für mich ist. Letztendlich lief mir immer wieder der Aussie über den Weg und ich war immer mehr fasziniert. Das sind so tolle, aufmerksame Hunde, die arbeiten möchten, genau das wollte ich!

Oskar war nun das Exemplar „2jähriger pubertierender Schnösel“. Ein bellfreudiger, kaum zur Ruhe kommender Hibbel, der mich ständig testete. Wenn schon, denn schon… Einfach kann ja jeder! 

Sicherlich mehr als mutig, einen solchen Hund als Ersthund anzuschaffen, noch dazu als Secon-Hand-Hund, wo ich nicht alle Details kannte. Ich habe damals vieles schon intuitiv richtig gemacht, habe mich dann nur leider immer wieder von anderen Meinungen verunsichern lassen. Die ersten Kommentare zu meinem Hund waren: „jetzt hast du einen 24-Stunden-Job“, „mit dem kannst du erst einmal 5 Tage die Woche Agility machen“ oder aber – mein Favourit – „jetzt musst du dir Schafe oder Laufenten kaufen, sonst ist der nie ausgelastet“. Das ist jetzt 8 Jahre her und ich habe weder Schafe, noch Laufenten.

Oskar war definitiv eine Herausforderung, weil ich es zu einer Herausforderung hab werden lassen. Weil ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe!

Wir haben damals die ein oder andere Hundeschule besucht. Nein – nicht alle waren schlecht, dennoch konnte ich mich nie wirklich mit deren Arbeit identifizieren. „Das machste dann einfach selbst“ war der antreibende Gedanke.

Warum möchte ich Hundetrainerin sein?

Ich möchte meine Begeisterung an andere weitergeben! Ich möchte sehen, wie andere Hundemenschen den gleichen Spaß an ihren Vierbeinern haben, wie ich ihn habe! Ich möchte Menschen, die Probleme mit ihrem Hund haben, helfen! Ich möchte die Dinge anders machen. Dinge, die mir in anderen Hundeschulen nicht gefallen haben oder die einfach gefehlt haben! Genauso möchte ich mich aber entwickeln und mich immer weiter fortbilden und lernen. Was sich auch immer wieder gezeigt hat: Hunde sind da sehr gute Lehrmeister. Man muss es nur erkennen…

Manchmal ist es im ersten Moment so gar nicht schön, wenn man den Spiegel vorgehalten bekommt. Und Hunde spiegeln die eigenen Unzulänglichkeiten sehr gut und vor allem gnadenlos. Was macht man? Annehmen und daraus lernen!

Ich habe gelernt!

Ein Zweithund zog 2012 ein, ein weiterer Australian Shepherd namens Jack. Im Gegensatz zu Oskar, ist Jack in sich ruhiger, dafür aber ist sein Territorialtrieb ausgeprägter, also eine Herausforderung für sich. Dieses Jahr im Mai hat die kleine Border Collie Hündin Mira mein Rudel komplettiert. Durch sie haben meine zwei Jungs den zweiten Frühling, sie bringt die Senioren noch einmal in Schwung. Eine tolle Konstellation, bei der man Spaß hat, sie zu beobachten. Was sie mich lehren wird, wird sich zeigen. Noch darf sie sich eingewöhnen und auftauen, denn noch ist sie etwas schüchtern.

Allen Erfahrungen nach kann ich bestätigen:

Jeder bekommt den Hund, den er braucht!

Meine Hunde haben mich dahin geführt, mehr ich selbst zu sein, auf mein Bauchgefühl zu hören und meine Träume zu leben!

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