Immer wenn es regnet…

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Immer wenn es regnet…

Immer wenn es regnet…

Immer wenn es regnet, muss ich daran denken… nein, nicht an Anna, sondern daran, dass uns nicht langweilig ist. 🙂

UPDATE:

Eigentlich wollte ich im Februar an der miDoggy Parade von Julia teilnehmen, der Artikel war schon geschrieben, uns kam aber dann die OP von Jack dazwischen. Nachdem ich gestern meinen Beitrag gepostet habe, dürfen wir nachträglich an der miDoggy Parade teil – Thema: Tschüss Langeweile! Beschäftigungsideen für unsere Hunde.

Danke liebe Julia, das freut uns sehr! 🙂

Am Anfang ein paar Gedanken

Den Australian Shepherds und auch den Border Collies sagt man nach, dass man diese IMMER beschäftigen muss.

Diese Hunde brauchen das! Wenn du dir jetzt keine Schafe anschaffst, dann fangen die an und nehmen dir die Bude auseinander! Das sind Arbeitstiere, die brauchen einen Full-Time-Job!

Solche und ähnliche Aussagen höre ich alle Nase lang. Aber ist dem so? JA, es sind Arbeitshunde, aber brauchen die wirklich einen Full-Time-Job? Nö! Sie müssen beschäftigt werden, definitiv, aber nicht in Dauerschleife! RUHE und ein sinnvolles Maß an Beschäftigung – das ist das wichtigste, meiner Meinung nach. Daher fallen unsere Tipps vielleicht auch ein wenig anders aus als erwartet 😉

In der Ruhe liegt die Kraft… wir hatten uns bereits zu diesem Thema ausgelassen

Unsere ganz speziellen Tipps gegen Langeweile

1. Nichts tun

Ihr kennt das… Immer wenn es regnet, man ist an das zu Hause gebunden, weil großartig nass werden möchte man ja nicht. Der Hund stupst einen immer wieder an, er möchte beschäftigt werden. Er dreht seine Kreise in der Wohnung, fiept vielleicht noch in höchsten Tönen dazu. Und dann wäre da noch dieser Blick! Dieser Blick, bei dem er ganz genau weiß: „jetzt hab ich sie… jetzt wird gespielt!“ 

Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Unmensch! Auch mir macht Spielen und Beschäftigung für und mit meinem Hund Spaß! Aber… wer unsere anderen Beiträge verfolgt hat weiß… Oskar ist ein Hibbel, dem fällt es schwer zur Ruhe zu kommen. Für ihn gibt es Beschäftigung nur wohl dosiert! Denn wer gelernt hat, dass auch mal nichts passiert, für den ist Langeweile gar kein großes Problem mehr 😉

Kontaktliegen – und schon ist Langeweile gar nicht mehr so schlimm…

2. Warum die Nase müde macht

Eine der besten Beschäftigungsmöglichkeiten für unsere Hunde ist der Einsatz der Nase. Die Nase des Menschen ist kein Vergleich zur Nase eines Hundes. Kurze Suchspiele auf dem Spaziergang oder aber der gezielte Einsatz beim Mantrailing und euer Hund hat zu Hause die angenehmsten Träume 😉

Der Mensch hat 5 Millionen Riechzellen, ein Dackel hingegen hat 125 Millionen und ein Schäferhund sogar 220 Millionen Riechzellen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Haushund

Meine drei lieben es, Leckerchen in der Baumrinde oder im umherliegendem Laub zu suchen. Das kleine Bordertier ist da mit vollem Einsatz dabei und gibt erst Ruhe, wenn das letzte Geruchsmolekül gefunden ist. Sie wird beim Suchen zum Wildschwein und gräbt richtig im Laub herum.

Immer wenn es regnet, verlegen wir das Ganze allerdings nach Drinnen. Auch Wohnzimmer, Küche & Co. lassen sich für Suchspiele nutzen!! Aber… immer mit der Ruhe – auch beim Suchen muss man nicht großartig hochfahren!

Immer der Nase entlang…

3. Entspannung

Draußen ist Action angesagt, in der Wohnung hingegen möchte ich kein rumgerenne. Zu Hause ist der Ort, wo wir alle runterfahren, wo wir uns entspannen!

Massagen… wer bitte mag keine Massagen? Und was gibt es entspannenderes als eine schöne Massage? Besonders dann, wenn es regnet, nutzen wir diese Art zur Entspannung. Es ird ausgiebig gestreichelt und massiert. Laaaaaange strechende Bewegungen, immer eine Hand am Körper des Hundes. Das Wetter ist schon frustrierend genug, da tun wir uns doch gern was Gutes!

Meine drei genießen solche Massagen richtig und wenn ich dann das leise Schnarchen höre, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe 🙂

Ihr habt jetzt sicher jede Menge Tipps und Ideen für Spiel & Spaß erwartet. Da muss ich euch leider enttäuschen…

Zu Hause ist für mich wirklich Ruhezone – wir machen zwar kleinere Suchspiele und sicherlich nutzen wir auch das ein oder andere Intelligenzspielzeug, dennoch liegt unser Hauptaugenmerk zu Hause darauf, unsere Ruhe zu finden. 

Gerade jetzt, wo wir erst einmal nur übergangsweise eine Unterkunft gefunden haben und uns nicht so ausbreiten können, wie wir es in den eigenen vier Wänden gewohnt sind, macht es sich sogar bezahlt, dass jegliche Action draußen stattfindet und zu Hause Ruhe angesagt ist. 😉

Außerdem muss ich sagen, dass das Wetter hier in Norddeutschland keine großartigen Kapriolen schlägt, so dass der Spruch „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ zutrifft und wir auch bei ein „bisschen Wind“ oder Regen draußen sind.

In diesem Sinne… immer schön entspannt bleiben! 🙂

Liebe Gräße,

Nicole mit Oskar, Jack & Mira

By |2017-03-06T20:47:51+00:00März 3rd, 2017|Beschäftigung, Gedanken|2 Comments

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2 Comments

  1. Sandra 5. März 2017 um 10:20 Uhr - Antworten

    „Denn wer gelernt hat, dass auch mal nichts passiert, für den ist Langeweile gar kein großes Problem mehr.“

    DAS ist der Beste Satz überhaupt und meiner Meinung nach sooo wichtig! Wir denken immer, dass wir unseren Hund 24 Stunden am Tag beschäftigen müssen und wehe wir tun das nicht. Das macht uns dann direkt zu einem Hundehalter, der laut Meinung anderer keinen Hund „verdient“ hat.

    Ich finde Ruhephasen für Zoe genauso wichtig wie eine sinnvolle Beschäftigung. Es bringt weder mir noch ihr etwas, wenn ich sie 24 Stunden auf Trab halte. Bereits im Welpenalter sollte man den Hund daran gewöhnen zur Ruhe zu kommen. Manche Hunde können dies gar nicht und können so auch leider irgendwann zum Problem werden.

  2. Nicole Funk 5. März 2017 um 14:18 Uhr - Antworten

    Danke für Deinen Kommentar 🙂
    Ich vergleiche das immer gern mit Kleinkindern… da weiß auch jeder, dass Kinder, wenn sie über ihren müden Punkt hinweg sind, richtig doof und nervig werden und so ist es mit den halt Hunden auch. Kaum einer kennt das Schlafbedürfnis eines Hundes…
    LIebe Grüße,
    Nicole

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